Fachgerechte Entsorgung von Baustellenmüll

Auch bei Bau- und Umbaumaßnahmen in den eigenen vier Wänden kommt es dazu, dass Reste anfallen. Das reicht dann von Verpackungsmaterialien für Baustoffe, Werkzeuge und Einrichtungsgegenstände oder Schutt von Abrissarbeiten bishin zu Arbeitszubehör und Werkzeuge, die den Dienst aufgeben. In der Mülltonne für den Haushalt ist meist nicht genug Platz und oft ist der Baumüll auch nicht von der Beschaffenheit, dass er sich dort gut unterbringen lässt.

Chemikalien zur Schadstoffannahmestelle

Vor allem bei Renovierungsarbeiten oder bei der Pflege von Holzböden und -möbeln fallen oft Chemikalien an. Viele Heimwerker neigen dazu, diese erstmal im Keller oder Schuppen zu parken, in der Hoffnung, sie später für ein ähnliches Projekt nutzen zu können. Oft ist es aber so, dass die Substanz bis dahin austrocknet oder ihre Wirkung verliert. Farben und Lösungsmittel sollten auf keinen Fall einfach ins Waschbecken gekippt werden, da sie die Umwelt nachhaltig beeinträchtigen können. Stattdessen sammelt man sie und bringt sie zur Schadstoffannahmestelle, in kleineren Gemeinden oft auch Schadstoffmobil.

Bretter und Türen zum Sperrmüll

Werden Türen und Fenster ausgewechselt oder Möbel zerlegt, ist der örtliche Sperrmüllservice der passende Ansprechpartner: Man meldet sich beim zuständigen Versorgungsunternehmen, gibt an, um wieviel Müll es sich handelt und bekommt dann einen Termin zugeordnet, an dem man sie Sachen an die Straße stellt. Bei viel Kleinkram lohnt es sich unter Umständen, einen Conatinerdienst zu beauftragen, etwa die DARE GmbH (http://www.dare-gmbh.de/Containerdienst.html). Die stellt dann einen Baucontainer in passender Größe zur Verfügung und holt ihn ab, sobald er voll ist. Selbstverständlich wird auch die fachgerechte Müllentsorgung übernommen.

Darf man Müll verbrennen?

Vor allem auf dem Land und in Gartenanlagen ist es oft üblich, Baureste zu verbrennen – vor allem, wenn sie aus Holz sind. So lange das Holz unbehandelt ist und man sich an die vorgeschriebenen Zeiten, zu denen Lagerfeuer genehmigt sind, hält, ist so etwas unproblematisch. Allerdings trifft das auf Bauholz selten zu, daher ist davon abzuraten, es eigenständig zu beseitigen – ein Profi ist rechtlich und aus Umweltschutzgründen die bessere Wahl.

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